Website-Fotos: 6 Gründe auf sie zu verzichten

von | 16. Apr 2021 | Tipps Website Fotos | 0 Kommentare

Kein Geld? Angst, an einen unpassenden Fotografen zu geraten? Zu umständlich? Es gibt viele Gründe, die gegen ein echtes Business-Shooting sprechen. Außerdem wimmelt das Web nur so von Stockfotos.

Nicht genug, dass eigene Website-Fotos ziemlich aufwändig sind. Zu allem Übel musst du dich auch noch selber vor die Kamera trauen. „Unnötig.“ – sagen viele.

Und ich sage: „Ohne eigenen Website-Fotos gehst du heute als Selbstständige unter.“

1. „Ich habe kein Geld für ein teures Business-Fotoshooting“

 

Ja, professionelle Business-Fotoshootings kosten Geld – wieviel du für sie ausgeben sollst, erfährst du hier.

Aber gute Bilder sind jeden Cent Wert, denn du bekommst eine professionelle und persönliche Unterstützung vom Fotografen. Ziemlich cool, denn sonst müsstest du

  • dich allein um ein Bildkonzept kümmern, (und das ist nicht ohne)
  • die ganzen Infos google-ln, z.B. was du anziehen, wie du dich vorbereiten sollst,
  • dich stundenlang durch Bild-Datenbanken wursteln um die passenden Stockfotos für deine Website zu finden,
  • oder das professionelle Fotografieren selber lernen, was ein eigenständiger Beruf ist, was sehr viel Zeit, Erfahrung und Geld kostet.

All das kannst du dir mit einem professionellen Business-Fotoshooting sparen.

Am Ende hast du nicht nur

  • klasse Bilder, die dich und dein Business zeigen, sondern auch
  • einen – und deinen – einheitlichen Stil, der für die Wiedererkennung deiner Marke enorm wichtig ist
  • und vielleicht sogar Bilder-SEO, damit du im Web noch einfacher zu finden bist.
  • Und wenn dein Fotograf es anbietet, Hilfe bei der Auswahl und Platzierung der Bilder.

Deine Website ist keine Plattform, mit der du mal schnell Kohle machst: Sie ist ein nachhaltiger Kanal, mit dem du langsam aber stetig Traffic aufbaust. Je besser deine Basis ist, umso sicherer trudeln die Besucher ein – und bleiben auch.

By the Way: Mit einer eigenen Bildwelt passend zu deiner Marke kommen die potenziellen Kunden, die du haben möchtest.

Website-Fotos gehören zu den wichtigsten Elementen auf einer Website.

Sie sind DIE geilste Möglichkeit deinen Alleinstellungsmerkmal herauszuarbeiten und deinen Besuchern auf einem Blick zu zeigen, was dich ausmacht. Wie? Lies hier.

Und wenn dein Budget kleiner ist? Hier ein paar Spar-Tipps für dich:

  • Buche zuerst ein kleines Shooting. Das kostet nicht die Welt, außerdem kannst du gleich sehen, ob du mit dem Fotografen kannst und ob er dir die gewünschten Bilder liefert. Es gibt Fotografen, bei denen du den Preis des kleinen Shootings mit dem großen Shooting verrechnen kannst, wie bei mir.
  • Wenn du mit der Arbeit des Fotografen zufrieden bist, bring ihm Kunden: So könntet ihr einen angenehmen Preis für dich aushandeln.
  • Lege dir einen Haus-und Hoffotografen zu. Wenn du länger mit ihm zusammenarbeitest, kannst du eine Pauschale mit ihm ausmachen.

 

 

2. „ICH HABE KEINE LUST SO EINEN AUFWAND ZU BETREIBEN“

Es ist so umständlich:

  • Die Suche nach dem geeigneten Fotografen,
  • die Beschäftigung mit dem eigenen Business
  • und dann auch noch mit der Website.
  • Die Vorbereitung.
  • Das Modeln vor der Kamera
  • und die nervige Bildauswahl.

Das frisst alles viel Zeit und Energie.

Wenn du dich nicht um ordentliche Bilder für die Homepage kümmerst, darfst du dich nicht wundern, wenn dein Website-Besucher sich gar nicht mehr daran erinnern kann, wer du bist und was du tust.

Mit 08/15-Fotos gehst du in der Masse unter.

Wenn du dir aber einen Ruck gibst, und in ein professionelles Business-Fotoshooting 2-3 Tage investierst, freust du dich am Ende, wie Bolle. Dann hast du nämlich:

  • eigenständige Bilder, die kein X-beliebiges, sondern DEIN Business zeigen – und das zieht viele Menschen zurück auf deine Seite,
  • und einen tollen Fotografen, den du immer wieder aus dem Hut zaubern kannst für weitere coole Aufnahmen, die zu dir passen. (Für Blogartikeln, Social-Media, Flyer, etc…)

 

3. „Ich habe Angst den falschen Fotografen zu erwischen“

Wenn du Pech hast, kannst du an einen Fotografen geraten, der seinen Job nicht kann. Oder an einen, der sich dafür nicht sonderlich interessiert, was du machst oder welche Fotos für deine Website wichtig sind.

Diese Angst ist total berechtigt, denn es gibt Haufenweise Kollegen, die ihre Sache nicht so ernst nehmen oder dich schnell abfertigen wollen.

Wie du den für dich richtigen Fotografen findest, kannst du hier lesen.

Es lohnt sich sehr deinen Fotografen zu finden: Wenn du Selbständig bist und dir eine Online-Präsenz aufbauen möchtest, brauchst du immer wieder neue Aufnahmen für die Website, Social-Media oder deinen Blog.

Eine langfristige Zusammenarbeit mit deinem Haus-und Hoffotografen hat viele Vorteile:

  • Gegenseitiges Vertrauen, weil ihr oft zusammenarbeitet.
  • Er kennt dein Business und weiß, welche Fotos du brauchst.
  • Du hast einen gleichbleibenden und für dich passenden Stil: Wichtig für deine Marke.
  • Bei regelmäßigen Shootings kannst du mit ihm eine Pauschale ausmachen.
  • Du hast die nervige Fotografen-Suche endlich los.

 

 

4. „Ich brauche keine Fotos von mir auf der Website.“

 

Ach, echt?

Würde eine gesichtslose, anonyme Website einen vertrauenswürdigen Eindruck auf dich machen?

Wenn ich auf eine Website gehe, möchte ich sehen, mit wem ich es zu tun habe. Bis auf wenige Ausnahmen kaufe ich nämlich von den Menschen, die mir sympathisch sind. (Und natürlich gut in dem, was sie tun.)

Ein nahbares Portrait sorgt im Bruchteil einer Sekunde für einen ersten positiven Eindruck:

  • Es erhöht bewiesener Maßen die Conversion Rate.
  • Es hilft eine persönliche Beziehung zum Besucher aufzubauen.
  • Es hilft ihm, einen authentischen Eindruck von dir zu bekommen.

Mit Bildern schaffst du mit Leichtigkeit Sachen, die du mit Texten nur umständlich oder lange erklären müsstest. Was Bilder noch alles können, lies hier.

5. „Ich nehme lieber Stockfotos.“

 

Authentizität ist ein sehr populäres Wort, was ich langsam nicht mehr hören kann. Dennoch möchte ich, dass du verstehst, was das für dein Business bedeutet:

Wenn du dich als Selbstständige authentisch verhältst, nehmen dich deine potenziellen Kunden als echt, zuverlässig und glaubwürdig wahr. Das ist immens wichtig, denn Menschen kaufen, wenn sie vertrauen.

Stockfotos, die es im Web zuhauf gibt, zeigen weder dein echtes Business, noch deinen einzigartigen Stil.

Sie sind Massenware, die mit deinem Business – wie es bei dir in der Firma, im Büro oder Atelier wirklich ist, nichts zu tun hat.

Schade, denn dein Website-Besucher möchte genau das. Er will wissen:

  • was er bei dir bekommt,
  • was deinen Produkt/deine Angebote von deinen Mitbewerbern unterscheidet,
  • wie du bist und wofür du stehst.

 

6. „Ich buche einen Fotokurs und mache meine Businessfotos selber.“

 

 

Schlechte-selbstgeknipste Bilder können deine Website (Online-Präsenz) ziemlich versauen. Lies hier, warum.

Sonst habe ich zu diesem Punkt so viel zu sagen, dass ich ihm einen ganzen (den nächsten) Blogpost widme.

Vorab nur soviel: Fotografieren ist ein Handwerk. Ein Beruf, was man offiziell in 3 Jahren erlernt. Man sollte etwa 10000 Stunden mit der Fotografie verbracht haben, damit man eine ungefähre Ahnung davon bekommt.

Wenn du Laie bist und sonst wirklich nichts mit Fotos und Kameras zu tun hast, wird es nicht nur schwer deine guten Businessfotos selber zu machen, sondern es wird sehr lange dauern.

Mehr dazu in meinem nächsten Artikel.

 

Zsu

Zsu

Ich bin Zsu, Bild-Beraterin und Businessfotografin.

Mein Ziel ist es dir zu zeigen, wie du mit Bildern Menschen überzeugst.
Kaufentscheidungen sind emotionale Entscheidungen: Es gibt kein Verkaufstool, was mehr wirkt, als emotionale Bilder.
Wenn du Businessfotos haben möchtest, die wirklich Werbung für dich machen, hol dir meinen Video Minikurs und leg mit deiner Bildplanung los! Es kostet dich keinen Cent.

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