So viele Bilder brauchst du für Website und Instagram

von | 11. Nov 2021 | Tipps Website Fotos | 0 Kommentare

„Wie viele Fotos brauche ich für meine Website? Wie viele für meinen Blog oder für Instagram? Wann soll ich die Bilder auf der Homepage aktualisieren?”

Viele Selbstständige denken, – und hoffen insgeheim – dass sie mit einem Shooting durch’s ganze Jahr kommen. Aber wie du auch ständig neue Blogbeiträge schreiben und dein SEO optimieren sollst, immer neue FB-Ads und frische Texte schreiben musst, so brauchen deine Kanäle auch laufend aktuelle Bilder.

In diesem Artikel zeige ich dir, wie viele Fotos du für welche Plattform benötigst und wie oft du sie am besten tauschst/erneuerst.

1. So viele Fotos brauchst du für die Website

Die Zahl der Fotos für die Website hängt von vielen Faktoren ab:

  • wie viele Unterseiten du hast,
  • wie viele unterschiedlichen Produkte oder Dienstleistungen du anbietest,
  • wie oft diese wechseln (z.B. saisonale Angebote oder jedes Jahr zwei neue Kollektionen),
  • ob du einen Webshop hast (was in der Regel sehr viele Fotos braucht),
  • ob du nur dich oder auch weitere (wie viele) Menschen, wie Mitarbeiter oder Kunden zeigen möchtest,
  • ob du viele und für deine Arbeit wichtige Räume hast, die fotografiert werden sollten
  • und ob deine Arbeit aus mehreren (wie vielen) wichtigen – unterschiedlichen Arbeitsschritten besteht.

 

 

 

 

1.1 Eine Website mit 6 Unterseiten braucht etwa 10-20 Bilder

Wir nehmen als handfestes Beispiel eine durchschnittliche Website ohne Webshop und ohne Blog mit 6 Unterseiten.

STARTSEITE:

  • 1 Foto für Header
  • 1 Foto neben deiner kurzen Vorstellung
  • 3 Fotos für die Vorschau deiner 3 Angebote
  • 1 Foto für die Newsletter-Anmeldung
  • 1 Foto für’s PopUp

“ÜBER MICH”-SEITE:

  • 1-5 Fotos – je nach Ausmaß

SALESPAGES:

  • 1-5 Fotos pro Salespage/Angebot/Dienstleistung (hängt von der Länge der Salespage ab)

KONTAKT:

  • 1 Foto

 

 

 

1.2 Wann brauchst du neue Bilder für die Website

Ich weiß, ich wiederhole mich, aber denk immer dran: Kaufentscheidungen sind oft emotionale Entscheidungen. Es gibt kein Verkaufstool, was mehr wirkt, als emotionale Bilder. Kümmere dich um professionelles, aussagekräftiges Bildmaterial auf deiner Website. Diese Arbeit und Investition lohnt sich.

Wann deine Website mal wieder neue Fotos braucht, hängt von unterschiedlichen Dingen ab:

  • Wenn manche Fotos schlecht sind, nimm sie runter und ersetze sie durch gute Bilder! Lieber kein Bild als ein schlechtes Bild. (Welche Fotos deine Website vermasseln, kannst du hier schnell nachlesen.)
  • Erneuere deine Website-Fotos oder einen Teil von ihnen dann, wenn sich in deinem Business etwas Wichtiges verändert hat.

PORTRAITS/MITARBEITERPORTRAITS:

  • Die Portraits solltest du möglichst frisch halten. Ich empfehle jedes Jahr ein neues Bild.
  • Wechsle dein Foto, wenn du eine neue Frisur/einen neuen Style und dadurch eine andere Ausstrahlung hast.
  • Lass deine neuen Mitarbeiter fotografieren um deinem Website-Besucher ein aktuelles Bild von euch zu geben.

ARBEITSFOTOS:

  • Aktualisiere diese Aufnahmen dann, wenn du neue Arbeitsschritte eingeführt oder neue Werkzeuge/Maschinen gekauft hast, die für deine Besucher interessant/relevant sind.
  • Arbeitsfotos kann man ständig durch weitere ergänzen, sodass du eine coole Serie zusammenstellen kannst.

PRODUKTFOTOS/FOTOS VON ANGEBOTEN:

  • Sobald du neue Produkte/Angebote hast.
  • Wenn du deine bestehenden Produkte/Angebote wesentlich verändert hast.
  • Wenn du nur Produktfotos hast, empfehle ich dir dazu Moodfotos und Bilder, die deine Produkte in Verwendung (mit Menschen) zeigen.

RAUMAUFNAHMEN:

  • Sobald du weitere, neue Räume hast.
  • Wenn du umgezogen bist.
  • Wenn du deinen Arbeitsplatz renoviert oder du ihn wesentlich verändert hast.

“Das könnte teuer werden” – denkst du jetzt bestimmt. Ok, gute Fotos kosten was, aber sie bringen verdammt viel. Hier kannst du sehen, mit welchen Ausgaben du rechnen kannst, wenn du einen Profi engagierst.

2. SO VIELE FOTOS BRAUCHST DU FÜR DEINEN BLOG-BEITRAG

Wenn du regelmäßig blogst, brauchst du öfter Fotos. Wie viele, hängt davon ab,

  • wie lang dein Post ist,
  • über welches Thema du schreibst (Als Fotograf, Grafiker, Designer, etc… brauchst du womöglich mehr Fotos, als ein Coach für Schlafstörungen.)
  • und ob du die Inhalte durch die Bilder erklärst.

Das wichtigste Foto in deinem Artikel ist dein Beitragsbild, denn dieses wird auf den Social Media-Kanälen als das Vorschaubild angezeigt. Achte darauf, dass dieses Foto aussagekräftig und professionell ist – für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance.

Es ist für deinen Besucher viel leichter auch längere Texte zu konsumieren, wenn hier und da Bilder eingesetzt werden. Sie können deinen Artikel nicht nur auflockern, sondern auch gliedern und neue Kapitel einleiten. Achte darauf, dass die Fotos zu deinem Inhalt und deiner Marke passen. Wie auch die anderen Bilder auf deiner Website sollten sie nicht nur informativ, sondern auch professionell gemacht und hübsch sein.

In einem Artikel mit etwa 2000 Wörtern habe ich 8 – 10 Fotos, die kurz davor besprochenen Inhalte aufgreifen. 

Wenn du kein Fotograf/Grafiker, etc… bist, reichen schon 4 – 6 Fotos aus, vorausgesetzt, du willst sie nur als auflockerndes Element (Unbedingt passend zum Thema!) einsetzen.

3. SO VIELE BILDER BRAUCHST DU FÜR INSTAGRAM

Wenn du gerade mit Instagram startest, empfehle ich dir zunächst 3 Posts in der Woche. Lieber weniger, dafür richtig gut. Du kannst die 3 Posts in Bilder und Text aufteilen. Da Bilder mehr sagen, als 1000 Worte, you know… wähle das Verhältnis 2:1.

Wenn du dich auf Instagram schon heimisch fühlst und Follower hast, erhöhe deine Posting-Frequenz auf täglich einen Post.

Mit 4 x Bild, 3 x Text-Beiträgen brauchst du 16 Bilder pro Monat nur für deinen Feed – außer, du veröffentlichst Karussell-Posts, die aus mehreren Bildern bestehen und mehr Interaktion bekommen. Hierfür eignen sich besonders kleine Foto-Serien aus 2-10 Bildern. Dementsprechend brauchst du bei regelmäßigen Karussell-Posts deutlich mehr Bilder als 16 pro Monat.

Wenn du dir eine eigene Marke aufbauen willst, rate ich dir zu eigenen, professionellen Aufnahmen, statt zu gekauften Stockfotos. Während auf FB selbstgemachte Bilder in einem privaten Look am besten laufen, ist Instagram keine Plattform für Hobbyfotos. Achte auf Bilder in guter Qualität mit Stil und Aussage.

Zsu

Zsu

Ich bin Zsu, Bild-Beraterin und Businessfotografin.

Mein Ziel ist es dir zu zeigen, wie du mit Bildern Menschen überzeugst.
Kaufentscheidungen sind emotionale Entscheidungen: Es gibt kein Verkaufstool, was mehr wirkt, als emotionale Bilder.
Wenn du Businessfotos haben möchtest, die wirklich Werbung für dich machen, hol dir meinen Video Minikurs und leg mit deiner Bildplanung los! Es kostet dich keinen Cent.

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