Unfotogen? Mit diesen Tipps fühlst du dich vor der Kamera selbstsicher - Mein Business Portrait

Unfotogen? Mit diesen Tipps fühlst du dich vor der Kamera selbstsicher

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Selbstsicher vor der Kamera

Inhaltsverzeichnis

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Eine anonyme Firma ist wenig vertrauenserweckend. Du bist das Gesicht hinter deiner Marke und das solltest du unbedingt zeigen. Dein wichtigstes Ziehpferd ist nämlich deine Persönlichkeit: Dein Alleinstellungsmerkmal.  


Ob und wie du dein Gesicht zeigst, ist sehr wichtig: zwischen deinem Kunden und dir steht der Bildschirm. Du kannst also weder mit deiner Stimme, noch mit deiner Körpersprache überzeugen. Die Sache steht oder fällt mit der Sympathie.


Nicht jeder steht gern im Mittelpunkt oder mag sich auf Bildern. Und doch brauchen wir oft Fotos. Aber wie sollen wir das Shooting meistern und dabei natürlich und herzlich aussehen, wenn wir uns am liebsten verstecken würden?


Ich gehöre als Fotografin selbst zu dieser Gruppe, darum verstehe ich dich so gut. Ein Grund mehr, um dir meine Tipps ans Herz zu legen.


Für mich ist ein gutes Foto eins, worüber man sich Gedanken macht. Ich finde, dass es beim Modeln genauso ist: Setze dich mit deinem Shooting auseinander. 

1. Mit dem passenden Shooting bist du entspannter



Durch die Art des Shootings kannst du schnell bestimmen, ob und wie oft du posen sollst, oder ob du dich natürlich verhalten kannst. Frage dich:


  • Was für Fotos brauche ich? 
  • Wie möchte ich auf den Bildern wirken? 
  • Und wie auf keinen Fall?
  • Was soll dein Website-Besucher für einen ersten Eindruck bekommen?



Klassische Portraits mit Studioblitz


Sie lassen nicht allzu viel Freiraum zu. Hier sollst du womöglich wirklich posen, denn diese Aufnahmen mit Blick in die Kamera sind oft gestellt.



Authentische Firmenportraits oder Businessreportagen


Der Fotograf begleitet dich mit der Kamera bei der Arbeit. Wenn du richtig konzentriert bist, kann es sein, dass du die Kamera ganz vergisst. So können natürliche, lebendige Fotos entstehen. Sie zeigen deinen echten Arbeitsalltag. Du kannst frei agieren: telefonieren, mit Kollegen sprechen, am Laptop sitzen, draussen eine Pause oder verschiedene Arbeitsschritte machen. Der Blick muss nicht unbedingt zur Kamera, außerdem kannst du mit Utensilien agieren – das lenkt dich ab und macht dich lockerer.

Grafikerin, Sarah Müller sucht Bilder für ihr Moodboard zusammen

Lebendige Fotos am Arbeitsplatz

Keine Panik! Wenn du jetzt schon die Krise kriegst, weil du keinen Plan vom Posing, Gesichtsausdruck & Co. hast, ziehe dir dazu meine konkreten Tipps rein – mit deren Hilfe stehst du souverän vor der Kamera! Ganz gleich, ob du klassische Bilder oder eine individuelle Arbeitsreportage haben möchtest!

HAST DU BAMMEL VOR DEINEM 

BUSINESS-SHOOTING?

WILLST DU, DASS ES ENTSPANNT WIRD?


Dann hol dir meine handfesten Tipps und du stehst 

top vorbereitet und lässig vor der Kamera!



2. Ein guter Fotograf hilft dir durch das Shooting



Dein Fotograf sollte nicht nur ein hervorragendes Portfolio, einen eigenen tollen Stil und ein Profi-Equipment haben. Vor Allem soll er menschlich gut zu dir passen. Was er noch alles können sollte, lies hier!


Höre auf jeden Fall auf dein Bauchgefühl! Es ist sehr wichtig, dass du jemanden auswählst, bei dem du dich aufgehoben fühlst. 




Euer Kennenlern-Gespräch


Vereinbare unbedingt ein live-Gespräch per Skype/Zoom, damit du siehst, ob die Chemie zwischen euch stimmt. Wähle jemanden, der dich nicht wertet, sondern ermutigt und einfühlsam anleitet. 


  • Sprich dein Problem offen an, und schaue, wie er reagiert.
  • Wenn du schon beim Gespräch merkst, dass die Chemie zwischen euch nicht passt, lass die Finger davon.
  • Achte darauf, ob er sich wirklich für dein Business, deine Wünsche und Vorschläge interessiert.
  • Wähle einen Fotografen, der selbständig arbeitet. Jemand, der dich alle zwei Minuten fragt, was für Bilder er machen soll, verunsichert dich eher.
  • Bestehe auf ein Konzept. Wenn die Bilder für die ganze Website sein sollen, sollten sie durchdacht sein und einen roten Faden haben.
  • Stelle ihm unbedingt diese Fragen:


„Mit welcher Technik arbeitest du?“


Große Aufbauten können einschüchtern. Nimm einen Fotografen, der auch mit natürlichem Licht auskommt. Kamerascheue Menschen mögen Blitzlicht eher nicht, während eine Tageslichtlampe oder ein Reflektor völlig ok ist.


„Sind wir allein beim Shooting?“


Meine Erfahrung ist, dass je mehr Leute am Set sind, (z.B. Assistenten, Kollegen) umso un-wohler fühlen sich scheue Menschen.

Scheue Menschen am Set

3. Ein lebendiger Raum erleichtert deine Sache



Wähle kein steriles Fotostudio! 


Shoote an deinem Arbeitsplatz!



Der Vorteil:



  • authentischer geht's echt nicht
  • du fühlst dich heimisch und sicher
  • du hast all deine Arbeitsgeräte, Werkzeuge, Maschinen an einem Platz
  • falls du auch deine Mitarbeiter ablichten lassen möchtest, sind die direkt vor Ort
  • es ist umsonst



Hol dir hier weitere Tipps zum Thema "Location für Businessshootings"!



Die Leere eines Studios zu füllen – besonders für einen Laien – ist ausgesprochen schwer. Das ist die Aufgabe von Profimodels. 


Wähle unbedingt eine belebte Umgebung, wo echte Sachen herumstehen, mit denen du vertraut bist und agieren kannst. (Schreibtisch, Stuhl, Laptop, Handy, Notizbücher, Werkzeuge, Arbeitsgeräte, Aktenordner, Wände mit Bildern, Fenster, Einrichtungsgegenstände, Deko, Pflanzen, Sofa, etc...) 


Gehe raus! Auch, wenn du nie draussen arbeitest, wie z.B. ein Landschaftsarchitekt oder ein Imker, kannst du ruhig mal draussen eine Pause machen. Nutze die Gelegenheit für dynamische Bilder in der Stadt oder die Ruhe der Natur in einem Park. 


Meide dabei die heftige Mittagssonne. Wenn du eine weiche Haut möchtest, lasse dich draussen unter bewölktem Himmel/im Schatten fotografieren. Nimm als Hilfe zur Ablenkung ein paar kleinere Utensilien mit: Handy, Notizbuch, Handtasche, Buch...

Shoote an deinem Arbeitsplatz
Shooting an deinem Arbeitsplatz

4. Eine gute Vorbereitung gibt dir Sicherheit



Wenn ihr (z.B. authentische Firmenportraits) bei dir fotografiert, sollte der Fotograf die Location vor dem Shooting besichtigen. Somit kann er alle wichtigen Details checken und dir einen Shooting-Plan geben: Bereite dich mit ihm vor!



Deine Sicherheit in deinen Räumlichkeiten


Auch, wenn du keine Firmenportraits haben möchtest, sollte das Shooting bei dir stattfinden. In seiner eigenen Umgebung fühlt sich jeder sicherer, kennt jede Ecke und agiert dadurch entspannter, als an einem fremden Ort.



Eine bequeme Vorbereitung in deinen Räumlichkeiten


Auf dieser Weise kannst du alles ohne Zeitdruck vorbereiten, sodass du am Tag des Shootings keinen Stress mehr hast.

HAST DU BAMMEL VOR DEINEM 

BUSINESS-SHOOTING?

WILLST DU, DASS ES ENTSPANNT WIRD?


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top vorbereitet und lässig vor der Kamera!



5. Mit einem Shooting-Plan weisst du immer, was passiert



Ein konkreter Plan hilft dir dabei, dich auf das Shooting ordentlich vorzubereiten = dich sicherer zu fühlen. Auf dieser Weise kennst du dein Ziel – deine Bildinhalte – und weißt immer, was als nächstes passiert. 



Ein Shooting-Plan/Briefing sollte beinhalten:


  • welche Bildinhalte
  • welche Locations
  • welche Outfits/Utensilien
  • die Reihenfolge der Bilder/Locations/Outfits/Utensilien
  • mögliche Pausen 
  • Dauer des Shootings
  • ob jemand anderes mitmacht (wer, wann, wie, wo)



Wenn du nichts dem Zufall überlassen und deinem Fotografen ein Profi-Briefing geben möchtest, hol dir meine all-umfassende, kostenlose Checkliste:

WELCHE BILDER BRAUCHST DU WIRKLICH? 

WIE LÄUFT DAS SHOOTING AB? 

WIE VIELE LOCATIONS HABT IHR?



Mit meiner Checkliste hast du einen ganz konkreten Plan und 

maximale Sicherheit darüber, was passiert und wie.



6. Eine ausgelassene Stimmung lenkt dich ab



Du brauchst eine Stimmung, in der du dich wohl fühlst. Wenn du ein Typ bist, der mit seiner Lieblingsmusik viel lockerer ist, stelle dir eine coole Playlist zusammen. Achte darauf, dass die Tracks nicht zu langsam sind, sonst schläfst du samt Fotograf ein.


Wenn es dir hilft, nimm jemanden mit, der dich beim Shooting unterstützt. Wähle einen Menschen, den du kennst, dem du vertraust – eine gute Freundin oder einen Kollegen.

Ausgelassene Stimmung beim Shooting

7. Mit den richtigen Klamotten fühlst du dich attraktiv und selbstbewusst



Es bringt nichts, dich zu verkleiden. 


Achte darauf, dass nur Outfits auswählst, in denen du dich wirklich wohl fühlst. Zu formelle, zu enge oder zu ausgeschnittene Sachen machen schnell unbeweglich: Man wird an den Fotos später anmerken, dass du nicht präsent warst. Wie denn auch, wenn die unbequeme Hose zwickt, die tief-dekolletierte Bluse von den Schultern runter rutscht oder du das Gefühl hast, dass du total aufgedonnert bist?


Am Ende entscheidet sich ein potenzieller Kunde nicht deshalb für dich, weil du dich in ein piekfeines Chanel-Kostüm gepresst hast, sondern weil du sympathisch wirkst.


Das hat viel mehr mit Charisma und Authentizität zu tun, als mit adretter Kleidung und massenhaft Make-Up. 

Moderne Business-Outfits

8. Noch mehr Tipps gegen die Foto-Angst



„Das Leben ist zu kurz, um sich nicht zu trauen!“


Gib dir Zeit!

Ich habe nun über 1000 Menschen fotografiert. Und weißt du, was? Es braucht immer eine gewisse Zeit, bis man miteinander warm wird. Es ist also völlig normal, wenn die ersten Bilder nicht perfekt sind. Sei geduldig!


Konzentriere dich auf dich!

Kümmere dich nicht darum, was der Fotograf macht! 


Sei du!

Täusche nicht vor jemand zu sein, der du nicht bist! Rollenspiele fliegen spätestens auf dem Foto auf. Wir wollen authentische Bilder. Der beste Weg dorthin ist es, wenn du so bist, wie du immer bist! Selbst, wenn du schüchtern und introvertiert bist.


Sei ehrlich und offen!

Sage dem Fotografen, wenn du dich nicht wohl fühlst. Somit habt ihr die Chance etwas zu verändern, zu verbessern.


Vertraue dem Fotografen!

Wenn du gut gewählt hast, ist der Fotograf dein Verbündeter. Ihr wollt das gleiche tolle Ergebnis, also arbeitet Hand in Hand zusammen!


Humor und Witz helfen immer

Was immer hilft, ist eine ausgelassene Stimmung. Lacht viel und genießt die gemeinsame Zeit!

Gib alles! 

Hinterher kannst du nämlich nichts mehr ändern! Wie du deine Hemmungen los wirst? In dem du dich dazu 

entscheidest, dich zu trauen. Was kann schon Schlimmes passieren? Vielleicht siehst du auf dem einen oder anderen Foto nicht so gut aus. Na und? Eben.


Psst: Soll ich dir erzählen, wie Models aussehen, wenn sie morgens ungeschminkt zum Set kommen? Jedenfalls die meisten. Du würdest es mir nicht glauben.


Also, so lange du mit angezogener Handbremse durch die Gegend fährst, wirst du lauwarme Bilder bekommen. Und da du das nicht willst, höre auf alles kontrollieren zu wollen! (Fight Club)



Wenn du immer noch keine Lust auf klassische Portraits vor der weißen Wand hast, bist du DER Kandidat für eine feine Businessreportage, bei mir auch Firmenportrait genannt.



WARUM? 


Weil hier zu 80% Bilder entstehen, die nicht gestellt sind. Du gehst deiner Sache nach, und merkst es nicht einmal, wenn es „KLACK“ gemacht hat. Wenn der Fotograf wirklich gut ist, wählt er Perspektiven und Abstände, die du kaum mitkriegst. Natürliche Firmenportraits sind somit DAS perfekte Business-Shooting für Leute, die sich ungern fotografieren lassen.

Natürliches Firmenportrait

9. Wie deine Ausstrahlung fantastisch wird



Ich persönlich finde nur schöne Menschen ohne Charisma schnell langweilig. Ich habe viele schöne Menschen fotografiert - Models und Schauspieler, Musiker und schräge Vögel. Schon damals und immer noch bleiben meine Augen aber bei Gesichtern hängen, die das „besondere Etwas“ haben. Und das ist: Ausstrahlung!


Das Gute daran ist, dass Ausstrahlung jeder haben kann. Es braucht Präsenz: Sie entsteht, wenn du deinem Sein bewusst bist.


Wie das geht? Ohne ins Esotherische abzudriften: sei im Hier und Jetzt! Ja, kannst du denken, das übliche buddhistische Bla. Das erfordert jahrelange disziplinierte Übung. Schon. Aber für den Anfang kannst du das hier machen, auch beim Shooting:


  • Höre auf dir zu wünschen, dass das Shooting schon vorbei ist! Nimm das Shooting als eine abenteuerliche Reise, die – wenn sie entspannt ist und Spaß macht – tolle Bilder ausspuckt. Es ist eine großartige Chance, dich noch besser kennenzulernen.
  • Sei DA! Denke nicht an den Einkauf morgen, oder daran, wann du deine Steuererklärung machst. Sei im Augenblick beim Shooting da und genieße es!
  • Wenn du nur vom Fotografen erwartest, dass er die ganze Sache wuppt, gibst du viel Kontrolle und damit Gestaltungsmöglichkeiten aus deiner Hand. Übernimm deinen Teil der Verantwortung und bringe dich ein! Mache alles, was sich gut anfühlt! Die Bilder kann man immer noch löschen.
  • Höre auf über Perfektion nachzudenken – die gibt es nicht. Das Schönste, was Menschen zu Menschen macht, ist die Un-Perfektion. Es kann durchaus sein, dass die Nase zu groß oder die Haut ein bisschen faltig ist. Aber wen kümmert das, wenn deine Augen Geschichten erzählen und den Betrachter mit wunderschönen Lachfalten in ihren Bann ziehen? 



Hau rein und gib Alles – es lohnt sich!

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