Fotos für die Website: So werden sie zum Kundenmagneten - Mein Business Portrait

Fotos für die Website: So werden sie zum Kundenmagneten

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Kundenmagnet Website-Fotos

Inhaltsverzeichnis

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„Wie viele Fotos sollen auf meine Website? Worauf soll ich bei den Bildern achten? Wie zeige ich Persönlichkeit? Muss ich posen oder kann ich natürlich sein? Wie oft sollte ich meine Fotos aktualisieren?“ Diese Fragen stellen mir Selbstständige sehr oft.


In diesem Artikel nehme ich die Fotos für die Website genau unter die Lupe: Sind sie nur ein „nice to have, damit's hübsch aussieht“? Keineswegs. Sie sind ein „must have“ und Ästhetik ist ein winziger Teil davon, was Bilder alles können. Wenn du sie richtig einsetzt, gewinnst du nicht nur staunende Website-Besucher, sondern auch neue Kunden. Ich zeige dir, wie.

1. Bilder sind dein Ass im Ärmel



Gute Bilder sind für deine Online-Präsenz wichtig: Sie machen deine Website oder die Social Media-Kanäle nicht nur hübscher und lebendiger – sie ziehen auch mehr Interessenten an und halten sie länger auf deiner Seite. Denn heutzutage wollen deine Besucher die Landingpages, Blogartikel oder deinen Feed nicht nur konsumieren, sondern sie wollen dein Business erleben.


Darum solltest du klasse Bilder machen lassen und auf die richtige Auswahl und ihre Platzierung achten. Wenn sie stimmig und überzeugend sind, regen sie deinen potenziellen Kunden dazu an, sich mit deinen Angeboten zu beschäftigen und bei dir zu kaufen.


Zunächst habe ich dir die wichtigsten Eigenschaften von Bildern zusammengetragen: Erst, wenn du diese kennst, wirst du verstehen, wie elementar sie für dein Business sind.


Dass Bilder Infos geben oder Dingen eine gewisse Ästhetik verleihen, ist sicher keine Neuigkeit. Dass sie Texte auflockern, gliedern, neue Kapiteln einleiten oder Inhalte ergänzen, auch nicht.


Hier kommen die coolsten Eigenschaften von Bildern, die du verdammt gut für dein Business nutzen kannst – und sollst.




1.1. Der Mensch erfasst Bilder schneller als Texte



Wusstest du das?


Wenn ein Fremder gerade deine Startseite öffnet und er den Header sieht, hat er spätestens jetzt ein Gefühl für dein Business bekommen. Und zwar durch die sekunden-Schnelle Wahrnehmung deines Fotos, das er auf dem ersten Blick auf dem Bildschirm sieht. 


Er verbindet deine Seite mit dieser Empfindung und macht sich damit buchstäblich ein Bild von dir – und das fast schneller als du "Elevator-Pitch" sagen kannst: Im Gegensatz dazu kann ein Mensch nur 4-6 Wörter pro Sekunde aufnehmen. (Das hängt natürlich von der Leserfähigkeit und der Textschwierigkeit ab.)


Um Texte zu verstehen, müssen wir uns anstrengen und das erfordert viel Konzentration von unserem Gehirn. Bilder dagegen begreifen wir schneller und können mit ihrer Hilfe wiederum Texte besser verarbeiten. 



WIE KANNST DU DAS FÜR DEIN BUSINESS NUTZEN?


Kennst du diese ellenlangen – und oft stinklangweiligen – Beschreibungen von Angeboten, Produkten oder ausführliche Texte auf der "über mich"-Seite? Während du bei der dritten Zeile schon keinen Bock hast weiterzulesen, schaust du dir zum gleichen Thema gern ein Foto an: Und verstehst auf Anhieb, was gemeint ist. 


Wie gesagt, wenn das Bild gut gemacht ist.



  • Wann immer du ein Bild in deine Texte einsetzen kannst, tu es. Weiter unten erfährst du, wie viele Bilder deine Website braucht.
Bilder in Texte einsetzen

1.2. Bilder wirken emotional 



Ein Bild, das du schon gesehen hast, hinterlässt eine Wirkung und tritt eine Reihe von Assoziationen – eine Kette von Gedanken – los. 


Bilder beeinflussen die Gefühle ihres Betrachters. Sie wirken stark und subtil. Als Betrachter kannst du dich dieser Wirkung kaum entziehen.



WIE KANNST DU DAS FÜR DEIN BUSINESS NUTZEN?


Kaufentscheidungen sind oft emotionale Entscheidungen.


Angenommen, du bist Marketing-Coach und verkaufst Kurse an Selbstständige. Du willst ihnen helfen, ihr Business so gut zum Laufen zu bringen, dass sie eines Tages das Leben führen können, wovon sie träumen.


Du beschreibst dieses Angebot weit und breit und sicher toll. Doch stell dir vor, wie dieser Text mit einem Foto wirkt, das das Ziel deines potenziellen Kunden veranschaulicht:


Es zeigt eine zufriedene Frau auf der Dachterrasse einer schönen Stadtvilla im Süden. Sie arbeitet total entspannt am Laptop. Im Hintergrund das Meer. Ihr Hund liegt neben ihr und streckt sich in der Abendsonne.


Du neigst dazu, diesen Bildinhalt mit dem Kurs zu verknüpfen und denkst: "Ja, wenn ich den Kurs gemacht habe, kann ich genauso leben." Du kannst dieses Bild nicht mehr ungesehen machen – es arbeitet in dir. (Es gibt ja diesen Spruch: „Ich kriege diese Bilder einfach nicht mehr aus meinem Kopf-“)



  • Füge zu deinen Angebots-Texten ausdrucksstarke Bilder hinzu. 
  • Lass deinen potenziellen Kunden sehen und fühlen, was ihn Tolles bei eurer Zusammenarbeit  erwartet.
  • Lass ihn träumen!
Lass deinen Kunden träumen

1.3. Bilder können das Interesse wecken



Wenn du geballte Information nur als Text (geschrieben oder gesprochen) erhältst, kann deine Aufmerksamkeit schnell nachlassen und du wirst wahrscheinlich desinteressiert und müde. 


Wenn man aber in diese Texte Bilder integriert, macht es dich wahrscheinlich neugierig und du kannst dich länger auf den Inhalt konzentrieren. 



WIE KANNST DU DAS FÜR DEIN BUSINESS NUTZEN?


Besonders bei langen Texten solltest du immer wieder Bilder einsetzen: 



  • Zur Einleitung von neuen Kapiteln
  • Um Inhalte zu ergänzen
  • Um die Texte aufzulockern

1.4. Bilder sind leicht verständlich



Der Mensch nimmt Bilder ohne große Anstrengung wahr. Er nimmt sie als Einheit hin – warum er sie beim Betrachten deutlich weniger analysiert oder checkt als er das bei Texten tun würde.


Und jetzt wird’s für dich richtig spannend: 


Je realistischer ein Bild ist, desto besser kann der Mensch ihn behalten und umso besser wird er sich daran erinnern.


Er kann sich also an ein echtes Objekt besser erinnern, als an ein Farbfoto vom selben Objekt. Ein Farbfoto behält er besser, als das Selbe Bild in Schwarz-Weiß und ein SW-Bild behält es besser als eine Zeichnung vom Bild.


Je lebendiger die inneren Bilder sind, die durch das Bild erzeugt wurden, um so leichter und länger kann sie der Mensch speichern. 


Damit ein Mensch ein Bild als lebendig empfindet, muss ein Bild voll von Assoziationen (Gedankenketten) sein und anders sein, als andere Bilder. 



WIE KANNST DU DAS FÜR DEIN BUSINESS NUTZEN?


Du ahnst, was jetzt kommt, oder? Jaaaaa, mein Lieblingsthema: Stockfotos!



  • Lass die Finger von Massenfotos, die auf jeder zweiten Website zu finden sind (Kaffee+Laptop+Kaktus – Gähn) und nimm Bilder, die noch keiner hat, sprich, eigene Fotos, denn – wie oben beschrieben braucht dein Betrachter Bilder, die er noch nicht gesehen hat. 
  • Lass deine Fotos nicht bis zur Unkenntlichkeit bearbeiten! Ein dezenter Feinschliff, eine gekonnte Optimierung ist super. Aber, bitte, keine groben Fakes!
Bilder sind leicht verständlich

1.5. Bilder haben eine hohe Glaubwürdigkeit



Wir sind geneigt, Bildern zu glauben – wir nehmen sie mit einer Selbstverständlichkeit hin. Bilder gelten deutlich glaubwürdiger, als Texte. 



WIE KANNST DU DAS FÜR DEIN BUSINESS NUTZEN?


In dem du das nicht ausnutzt und deinen potenziellen Kunden das zeigst, was wirklich ist!



  • Engagiere für's Business-Shooting keine Fake-Kunden (Models).
  • Kleidet euch (du und deine Mitarbeiter) nicht in Einheits-Look, wenn ihr das sonst nicht macht.
  • Zeig stattdessen echte Arbeitssituationen, echte Kollegen. Einfach das, was dein Kunde auch vorfindet, wenn er zu dir kommt.
Zeig echte Kollegen, echte Situationen

1.6. Bilder können Inhalte veranschaulichen



Gegenüber von Texten sind Bilder sehr anschaulich. Es gibt Inhalte, die man mit Worten nur kompliziert erklären kann. Hier helfen schnell verständliche Bilder mit einem klaren Fokus. 


Bilder sind auch unabhängig von der Muttersprache und Kultur leicht verständlich.



WIE KANNST DU DAS FÜR DEIN BUSINESS NUTZEN?



  • Wenn du Produkte hast, die kompliziert zu verwenden, oder Angebote, deren Wirkung umständlich zu erklären sind, zeig es in Bildern. 
  • Grafiken oder ein Video sind auch tolle Mitteln um komplizierte Sachverhalte zu vermitteln.

Um wirklich coole Bilder machen zu können, brauchst du einen richtig guten Businessfotografen. Fragst du dich, wo du ihn auf der Schnelle herkriegst? Check das hier!

2. Welche Fotos braucht dein Website-Besucher?



Es ist selbstverständlich, dass wir uns dort aufhalten, wo es uns gefällt, wo wir uns wohlfühlen. Mit der Website sieht es genauso aus. Biete deinem potenziellen Kunden den schönsten Aufenthalt durch deine Website-Fotos. Biete ihm ein Erlebnis.




2.1. Dein Website-Besucher muss sich angesprochen fühlen



Für wen ist dein Angebot? Wer ist dein Zielkunde? 


Erst, wenn du das weißt, kannst du deine Website mit Fotos bespielen, die zu deinem potenziellen Kunden passen – er muss sich sofort angesprochen fühlen.


Das gelingt dir, indem deine Bilder immer die Wünsche, das Ziel, den Stil, die Werte deiner Zielkunden kommunizieren.



TIPPS FÜR BILDINHALTE:



  • Betreibst du ein cooles Kaffee, wo Hipster hinkommen? Dann müssen deine Aufnahmen eine passende Bildsprache haben – stylisch, cool, urban.
  • Führst du ein gediegenes Restaurant mit einem etwas älteren Publikum, könntest du auf elegante, klassische Fotos setzen. 

2.2. Dein Website-Besucher braucht Information



Wenn deine Startseite es nicht oder nicht klar kommuniziert, was es bei dir gibt, ist dein potenzieller Kunde schnell weg.


Fotos sind ein wunderbares Instrument dafür, Dinge genau auf den Punkt zu bringen.


Du brauchst ein Bild mit einem klaren Fokus, das zeigt, was deinen Besucher erwartet. 

Nutze deinen Header als bildhaften Elevator-Pitch.



TIPPS FÜR BILDINHALTE:



  • Wenn du Produkte verkaufst, platziere hier dein tollstes Produkt in Form eines stimmungsvollen Mood-Fotos.
  • Wenn du Angebote hast, zeig eine typische Situation mit einem zufriedenen Kunden, oder platziere ein Moodbild mit einem passenden Inhalt zu deinem Thema oder ein sympathisches Portrait von dir mit Blick in die Kamera.
Stimmungsvolles Moodfoto von deinen Produkten

2.3. Dein Website-Besucher braucht Sicherheit



Bevor dein Website-Besucher zum Kunde wird, muss er dir vertrauen. Er muss sich sicher sein, dass du Experte bist und dass er durch deine Angebote seine Probleme lösen und seine Wünsche erfüllen kann. 


Nehmen wir die TV-Werbung: Sie zeigt uns lauter zufriedene, glückliche Menschen, die ein spezielles Produkt oder Dienstleistung benutzt haben. Somit haben wir als Zuschauer und potenzielle Kunden die Bestätigung: Wir können das gleiche Produkt ohne Risiko kaufen – bei anderen mit dem gleichen Problem hat's auch geholfen.


Du hast viele Möglichkeiten deinem Website-Besucher in Bildern zu zeigen, dass er dir glauben kann. Sei transparent und echt.



TIPPS FÜR BILDINHALTE:



  • Zeig auf deiner Website zufriedene Kunden.
  • Zeig, wie deine Produkte verwendet und dabei geliebt werden. (Weil sie so nützlich und toll sind.)
  • Füge deinen Testimonials das Bild deines Kunden hinzu.
  • Zeig, für welche Werte du stehst, was du tust und wie.
  • Verwende keine geflunkerten Bildinhalte. Buche keine Models, sondern lass deine echten Mitarbeiter und Kunden ablichten. (Immer an einen Vertrag denken!)
  • Sorge dafür, dass die Fotos mit den restlichen Inhalten zusammenpassen, sodass dein Besucher fühlt: Hier hat sich jemand ganz schön viele Gedanken gemacht. Hier bin ich richtig, diesem Menschen vertraue ich.

2.4. Dein Website-Besucher braucht einen Grund



Wie viele Konkurrenten hast du in deiner Branche? Wie willst du dich aus der Masse hervorheben?


Dein potenzieller Kunde muss auf Anhieb erkennen, was dich von den anderen Mitbewerbern unterscheidet. (Natürlich positiv.) 


Heb diese Besonderheiten und Unterschiede bildlich hervor.



TIPPS FÜR BILDINHALTE:



  • Welche einzigartige Methode hast du herausgearbeitet?
  • Welche besonderen Arbeitsschritte hast du?
  • Gibt es spezielle Werkzeuge, Maschinen, Utensilien, die du nutzt?
  • Triffst du außergewöhnliche Sicherheitsvorkehrungen?
  • Was gibt es bei dir, was es bei anderen nicht gibt?



Selbstverständlich kannst du über deine spezielle Herangehensweise, eigene Methoden oder außergewöhnlichen Produkte schreiben. 


Aber erinnere dich daran, dass der Mensch Bilder schneller erfassen und leichter verstehen kann als Texte.

2.5. Dein Website-Besucher will das Echte sehen



Liebst du, was du tust? Investierst du viel Energie in deine Arbeit? Klügelst du richtig gute Angebote aus, damit du deinem Kunden das Beste geben kannst? 


Dann gib dir 'nen Ruck und zeig ihm das z.B. in einer authentischen Firmenportrait-Fotoshooting.



TIPPS FÜR BILDINHALTE:



  • Zeig, wie liebevoll, akribisch, zielstrebig, effektiv und leidenschaftlich du arbeitest. 
  • Hab keine Angst vor Bildern, die dich ernst, konzentriert oder nachdenklich zeigen. Es wird deinen potenzieller Kunden freuen zu sehen, wie du daran arbeitest ihm Gutes zu tun.
  • Lass deine Fotos nicht bis zur Unkenntlichkeit bearbeiten! Dein Kunde wäre enttäuscht, wenn er später sieht, dass deine Räumlichkeiten ganz anders sind wie auf den Fotos, oder dass du auf dem Portrait 10 Jahre jünger gemacht wurdest. Weniger ist mehr!



Nimm echte Fotos! Zwar machen Stockfotos im ersten Augenblick weniger Arbeit – und billig sind sie auch noch, können sie niemals das für dich und dein Business tun, was gut gemachte, echte Bilder können: Nämlich intensiver und länger beim Betrachter wirken.

Echte Bilder von deiner Arbeit

2.6. Dein Website-Besucher will Gefühle



Wäre es nicht toll, wenn dein potenzieller Kunde den ganzen Tag an deine Website denken würde? Wenn die Bilder, die er bei dir gesehen hat, ihn in einer positiven, anspornenden, spannenden Art nicht loslassen würden?


Genau das wollen wir erreichen. Was passt da besser, als eine gut geplante Bildwelt, die positive Gefühle weckt?



TIPPS FÜR BILDINHALTE:



  • Platziere Fotos auf deiner Website, die den Betrachter berühren oder neugierig machen. Nutze Bilder, die ihn überraschen oder ihm Freude bereiten, die ihm Lust machen, dein Angebot auszuprobieren oder ihn dazu motivieren. 
  • Humor kommt immer gut! Wenn du jemanden zum Lachen gebracht hast, hast du gute Chancen dafür, dass er deine Website mag. Achte aber darauf, dass du witzige und keine albernen Bilder verwendest.
  • Mach einen großen Bogen um nichtssagenden Aufnahmen. Denn dein Kunde braucht eine konkrete (gute) Erinnerung, mit der er deine Website verbinden kann.



Denk immer daran: Ein Bild, das du gesehen hast, kannst du nicht ungesehen machen. 

2.7. Dein Website-Besucher braucht einen Helden



Vielleicht zu hoch gegriffen? Kann sein. Aber von wem lässt du dir etwas sagen? Eine neue Richtung aufzeigen? Von wem lernst du gern und wen findest du wirklich cool?


Ein Wischiwaschi Mensch, der weder Fisch noch Fleisch ist, geht in der Masse schnell unter. Dein Kunde braucht ein Vorbild. Vorbilder haben oft starke Persönlichkeiten oder vertreten starke Meinungen. 


Verstecke deine Persönlichkeit nicht hinter komischen Posen. Lass die Rollenspiele sein!



TIPPS FÜR BILDINHALTE:



  • Nutze Bilder, die dich so zeigen, wie du bist. Lass dich in für dich typischen Situationen ablichten.
  • Wenn du ein fröhlicher Typ bist, zeige es und hab keine Angst davor, dass du „unprofessionell“ rüberkommst. Wenn es deine Art ist, nachdenklich zu sein, sei es. Hauptsache, dass du dich selber gibst, denn so überzeugst du am Besten. Außerdem ziehst du auf diese Weise genau die Kunden an, die zu dir passen.



Übrigens finde ich es totalen Quatsch, dass man an Businessportraits deine Professionalität erkennen kann. Nur, weil du auf dem Bild jemandem deine Hand gibst oder ein Kostüm anziehst? Das kann jeder.


Allerdings kann man in guten Bildern deine Persönlichkeit hervorheben und das ist es doch, womit du auch verkaufst.

2.8. Dein Website-Besucher will einen Experten



Wenn du willst, dass dein potenzieller Kunde deine Professionalität und Expertise erahnen kann, liefere ihm spannende, echte Bilder hinter den Kulissen!



TIPPS FÜR BILDINHALTE:



  • Gib deinem potenziellen Kunden einen Einblick, wie es bei dir wirklich läuft. Zeig ihm, wo du arbeitest, und wie es dort aussieht. Lade ihn auf einen virtuellen Besuch in dein Atelier, Büro oder deine Werkstatt ein und weihe ihn mit einer tollen Serie von Bilder in die verschiedenen Arbeitsschritte ein. 
  • Was für Stoffe verwendest du? Welche Werkzeuge, Maschinen, Utensilien benutzt du? Mit wem arbeitest du zusammen? 



Diese Bilder sind nicht nur spannend – sie zeigen auch die Liebe, die du in deine Arbeit und deine tollen Angebote investierst. Das kann für deinen potenziellen Kunden beeindruckend sein.

2.9. Dein Website-Besucher braucht Abwechslung



Versuche, eine gute Variation mit deinen Bildern hinzukriegen, allerdings nicht so, dass du alte Fotos mit aktuellen kombinierst, die Fotos auf der Startseite einen Rotstich haben und die auf der Salespage grünlich und viel kleiner sind.



TIPPS FÜR BILDINHALTE:



  • Mische tolle Portraits mit Moodfotos, Bildern von deinen Räumlichkeiten, schönen Detailaufnahmen, Außenansichten, Mitarbeiterfotos, etc...
  • Kombiniere deine Fotos mit Grafiken, Gifs oder Videos.



Achte darauf, dass die Bilder aus einem Guss (aus einem Shooting oder mit einem sehr ähnlichen Licht oder ähnlicher Stimmung) sind und deine Seite harmonisch aussieht. Dafür eignet sich ein großes Shooting hervorragend, in dem so viele Fotos inklusive sind, dass es für deine ganze Website ausreicht.


Mit meinem Business-Shooting "Firmenportrait Premium" mit 18 Bildern inklusive wärest du auf der sicheren Seite.

Ein guter Mix aus Businessfotos
Ein guter Mix aus unterschiedlichen Fotos
Ein guter Mix aus Bildern

3. Wie viele Fotos brauchst du für die Website?



Die Zahl der Fotos für die Website hängt von vielen Faktoren ab:



  • wie viele Seiten du hast,
  • wie viele unterschiedlichen Produkte oder Dienstleistungen du anbietest,
  • wie oft diese wechseln (z.B. saisonale Angebote oder jedes Jahr zwei neue Kollektionen),
  • ob du einen Webshop hast (was in der Regel sehr viele Fotos braucht),
  • ob du nur dich oder auch weitere (wie viele) Menschen, wie Mitarbeiter oder Kunden zeigen möchtest,
  • ob du viele und für deine Arbeit wichtige Räume hast, die fotografiert werden sollten
  • und ob deine Arbeit aus mehreren (wie vielen) wichtigen – unterschiedlichen Arbeitsschritten besteht.

3.1. Eine Website mit 6 Unterseiten (Ohne Blog & Online-Shop) braucht etwa 11-18 Bilder



STARTSEITE:


  • 1 Foto für Header
  • 1 Foto neben deiner kurzen Vorstellung
  • 3 Fotos für die Vorschau deiner 3 Angebote
  • 1 Foto für die Newsletter-Anmeldung
  • 1 Foto für's PopUp



"ÜBER MICH"-SEITE:


  • 2-5 Fotos – je nach Ausmaß



SALESPAGES:


  • 1-5 Fotos pro Salespage/Angebot/Dienstleistung (hängt von der Länge der Salespage ab)



KONTAKT:


  • 1 Foto
Authentisches Businessportrait

3.2. So viele Fotos brauchst du, wenn du regelmäßig Blogposts veröffentlichst



Für einen Artikel mit ca. 1000 Wörtern brauchst du etwa 3-5 Fotos.


Wenn du regelmäßig blogst, brauchst du öfter Fotos. Wie viele, hängt davon ab,



  • wie lang dein Post ist 
  • und über welches Thema du schreibst. (Als Fotograf, Grafiker, Designer, etc... brauchst du mehr Fotos, als ein Coach für Schlafstörungen)



Das Wichtigste ist dein Beitragsbild, was auf den Social Media-Kanälen als das Vorschaubild angezeigt wird. 

Achte darauf, dass dieses Foto einen klaren Fokus hat und aussagekräftig ist.

4. Wie oft solltest du deine Fotos aktualisieren?



Ich rate dir dann neue Fotos machen zu lassen, wenn



  • du das Gefühl hast, dass die Seite frische Bilder braucht,
  • die alten Fotos schlecht sind (Frage deine Kunden!),
  • oder du in deinem Business etwas Wichtiges verändert hast.



Bilder haben eine enorme Wirkung. Kümmere dich um tolles Bildmaterial auf deiner Website. Diese Investition lohnt sich. 


Check deine Website und nimm die schlechten Bilder runter. Welche Fotos deine Website vermasseln, kannst du hier lesen.




PORTRAITS/MITARBEITERPORTRAITS:



  • Die Portraits solltest du möglichst frisch halten. Ich empfehle jedes Jahr ein neues Bild. 
  • Wechsle dein Foto, wenn du eine neue Frisur/einen neuen Style hast.
  • Lass deine neuen Mitarbeiter fotografieren um deinem Website-Besucher ein aktuelles Bild von euch geben.



ARBEITSFOTOS:



  • Aktualisiere diese Aufnahmen dann, wenn du neue Arbeitsschritte eingeführt oder neue Werkzeuge/Maschinen gekauft hast.
  • Arbeitsfotos kann man ständig durch weitere ergänzen, sodass du eine coole Serie hast.



PRODUKTFOTOS/FOTOS VON ANGEBOTEN:



  • Sobald du neue Produkte/Angebote hast.
  • Wenn du deine Produkte/Angebote wesentlich verändert hast.
  • Wenn du nur Produktfotos hast, empfehle ich dir dazu Moodfotos und Bilder, die deine Produkte in Verwendung (mit Menschen) zeigen.



RAUMAUFNAHMEN:



  • Sobald du weitere, neue Räume hast.
  • Wenn du umgezogen bist.
  • Wenn du deinen Arbeitsplatz renoviert oder du ihn wesentlich verändert hast.



"Das könnte teuer werden" – denkst du jetzt bestimmt. Ok, gute Fotos kosten was, aber sie bringen verdammt viel. Hier kannst du sehen, mit welchen Ausgaben du rechnen kannst, wenn du einen Profi engagierst.

5. Deine wichtigsten Punkte auf einem Blick



Bilder haben eine große Macht:



  • sie sind schnell und leicht verständlich, 
  • sie wecken Gefühle,
  • sie machen neugierig,
  • sie haben eine hohe Glaubwürdigkeit
  • und sie veranschaulichen Inhalte. 



Nutze diese Eigenschaften der Bilder für deine Website (online-Präsenz):



  • Lockere deine Texte mit Bildern auf.
  • Leite neue Kapiteln mit Bildern ein.
  • Ergänze mit ihnen sinnvoll deine Inhalte.
  • Zeig deine Angebote.
  • Zeig, wie deine Produkte zu nutzen sind.
  • Zeig, wie deine Angebote wirken.
  • Lass deinen potenziellen Kunden träumen.
  • Zeig echte Arbeitssituationen.
  • Zeig dich und deine Mitarbeiter authentisch.
  • Ergänze deine Bilder mit passenden Grafiken und Videos.




Platziere Fotos, die deinen Website-Besucher umhaut – deine DOS:



  • Frag dich, wer dein Zielkunde ist/was er braucht und erstelle genau diese Bilder.
  • Worum geht es auf deiner Website? Zeig es klar in deinen Fotos.
  • Zeig, wie wohl sich Kunden mit deinem Produkt/Angebot fühlen.
  • Füge deinen Testimonials Bilder hinzu.
  • Veranschauliche, wie man deine Produkte/Angebote nutzt.
  • Schau, dass die Bilder mit deinen restlichen Inhalten zusammenpassen.
  • Verwende Fotos, die deinen Alleinstellungsmerkmal hervorheben.
  • Lass das Echte ablichten und die Bilder so realistisch, wie möglich erscheinen.
  • Platziere Fotos, die positive Gefühle in deinem Besucher wecken.
  • Zeig dich, wie die bist und arbeitest.
  • Nimm deinen potenziellen Kunden hinter die Kulissen mit.
  • Kombiniere deine Bilder abwechslungsreich und harmonisch.




Die DON'TS bei deinen Bildern sind:



  • Nichtssagende Aufnahmen
  • Bilder, die zu den anderen Inhalten nicht passen
  • Unpersönliche, steife, unnahbare Portraits
  • Geschummelte Bildinhalte
  • Stockfotos
  • Emotionslose Fotos
  • gestellte Bilder
  • Krass bearbeitete Bilder
  • Unterschiedliche Aufnahmen ohne roten Faden

Das war schon ziemlich viel Info auf einmal, wa? Außerdem reicht es nicht, diese Dinge zu wissen – du solltest    deine Fotos endlich mal angehen und planen.


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