Businessfotos selber machen vs. professionelle Businessfotos - Mein Business Portrait

Businessfotos selber machen vs. professionelle Businessfotos

2021.02.01.01.02.202101.02.2021
Businessfotos selber machen vs professionelle Businessfotos

Inhaltsverzeichnis

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Man kann Vieles lernen. Aber gut fotografieren in einem 4-wöchigen Kurs nicht. Es ist schon tricky, andere Objekte so abzulichten, dass das Bild außergewöhnlich (gut) wird und einen berührt. Aber sich selber für sein Business zu knipsen, ist für mich die Königsdisziplin – oder eher ein Ding der Unmöglichkeit?


Es gibt inzwischen immer mehr Anleitungen, Youtube-Tutorials, Selbstlern-und andere Fotokurse. Manche davon versprechen dir schnelle Ergebnisse mit wenig Aufwand. Und manche davon sind wirklich gut.


Warum ich dir als Laie oder Hobbyfotograf trotzdem davon abrate deine eigenen Website-Fotos zu machen, siehst du hier.

1. Eine Fotografen-Ausbildung dauert 3 Jahre



Seit dem Digitalkameras für jeden erschwinglich sind und man sogar mit Handys ganz gute Bilder schießen kann, fotografieren alle, was das Zeug hält. 


Doch kann man fotografieren, wenn man das Automatik-Modus bedient, einem mal ein Zufallstreffer gelingt oder die Theorie im Kopf hat?


Das Handwerk Fotografie zu beherrschen erfordert viel Arbeit und Geduld. Eine Fotografen-Ausbildung dauert offiziell 3 Jahre. Es heißt, dass man 10.000 Stunden mit der Fotografie verbracht haben soll, damit man wirklich etwas davon verstünde.



Wenn du Selbstständig bist und deinen Laden alleine rockst, wird es schwer sein, dich auch noch in die Fotografie einzuarbeiten. Wenn man's gut machen möchte, ist es nämlich ein 24/7-Job, wie deiner wahrscheinlich auch.


Es ist natürlich auch die Frage, welchen Anspruch du an deine Werbefotos hast: 


Sollen sie nur schick sein, oder auch technisch gut? 

Sollen sie aber einen eigenen, wiedererkennbaren, guten Stil haben oder den Betrachter emotional berühren, so hast du dir echt was vorgenommen.

Werbefotos mit wiedererkennbarem Stil
Anspruchsvolle Werbefotos

2. Was ist ein gutes (Werbe)-Foto?



Glasklar: Ein Bild, was dich trifft. 


Aber schauen wir doch die unterschiedlichen Ziele an, die du heutzutage mit deinen Bildern verfolgen kannst:




2.1. Fotos für die Website



Die Fotos für die Website sollten professionell, authentisch und persönlich sein. Deine Homepage ist definitiv kein Plattform für Hobbyfotos.


Die Bilder sollten deine Marke auf den Punkt bringen und sie nach außen verständlich kommunizieren: deine Werte, deine Herangehensweise und Besonderheit zeigen. Gleichzeitig sollte sofort erkennbar sein, mit wem du arbeiten möchtest und mit wem nicht.


Diese Bilder sollten deinen Content harmonisch ergänzen und sich wie ein roter Faden durch deine Homepage ziehen.


Website-Fotos funktionieren als eine Einheit, warum sie aus einem Guss sein sollten. Allerdings gibt es hier und da wichtige Bilder, die auch einzeln kraftvoll und ausdrucksstark sein müssen, wie z.B. dein Header-Bild, was dein Besucher als Allererstes sieht. Oder ein Portrait neben einem Call to Action.


Während es genügt, wenn du 3 Moodfotos in einer Serie zeigst, die sich gegenseitig ergänzen.




2.2. Fotos für Facebook



Ganz anders sehen die Bilder für Facebook aus.


Sie müssen und sollten gar nicht perfekt sein. Oft werden hier Fotos bevorzugt, die wie ein Schnappschuss aussehen: amateurhafte Bilder, spontane Handyfotos. 


Hier zählt eher die Message als die Qualität des Bildes. Darum ist FB die Plattform, die am meisten amateurhafte Bilder verträgt und auch oft verlangt.


Farblich sollten die Fotos von der restlichen FB-Seite herausstechen. Das gilt besonders für FB-Ads. Je auffälliger, umso besser – sonst scrollt der ungeduldige Internet-Besucher schnell weiter.




2.3. Fotos für Instagram



Die Bilder für deinen Instagram-Feed brauchen einen einheitlichen Look. Diesen kannst du modern, minimalistisch, romantisch oder schrill wählen, Hauptsache, du ziehst den Style durch – ganz wichtig für die Wiedererkennung für deine Besucher. 


Allerdings solltest du schauen, dass diese Fotos einzeln, wie auch als Einheit als Feed außergewöhnlich und wirklich gut sind. Postest du hier verwackelte Aufnahmen oder nichtssagende Bilder ohne Fokus, schaut sich das keiner an.




Auf welcher Plattform du auch immer Fotos nutzt, sollte eins klar sein: sie müssen den Betrachter emotional berühren. Sie müssen etwas mit ihm machen, sonst gehen sie in der Masse unter.

Einheitlicher Look für Instagram
Einheitliche Bilder für deinen Feed

3. Businessportraits mit dem Selbstauslöser vs. authentische Businessreportage



Apropos, emotionale Fotos.


Du kennst sicher Coca Cola. Welche Bilder kommen dir in den Sinn, wenn du an die Werbung denkst?


Ich sehe einen fast kitschigen Sonnenuntergang am Strand. Mega sexy, junge Leute. Alle braungebrannt. Das schummerige, gelb-rötliche Gegenlicht zeigt ihre tanzenden Silhouetten. Ein schöner, lässiger Beat dazu. Alle happy. Sie machen die Cola-Flaschen auf, die von außen richtig beschlagen sind – du spürst die Kälte an den Fingern, hörst förmlich das Zischen der Kohlensäure. Die dicken Wassertropfen kullern an der Flasche herunter. Sie trinken das eiskalte Getränk und sind noch glücklicher als zuvor. Sie tanzen weiter in den Sonnenuntergang.




Ich könnte jetzt ewig lange markante Beispiele für Hammer (weil typische/eigene) Bildwelten erzählen. Was mir aber wichtig ist, dass du verstehst:


Bilder haben eine unfassbare Macht, warum die ganz Großen, wie Armani, Levis oder Coca Cola immer noch – und weiterhin – mit ihnen arbeiten.


Sie haben kapiert, dass sich Bilder schnell und tief in unser Gehirn brennen und dass es einfach unmöglich ist, bereits gesehenen Bilder ungesehen zu machen. Sie wissen, dass sie automatisch Botschaften senden und setzen auf ihre Wirkung. 




Bilder, die einen berühren ist allerdings nicht so einfach zu machen. Außer, dass man über sein Business, seine Werte, die Wunschkunden und Ziele Bescheid wissen muss, müssen solche Fotos eines ausstrahlen: Natürlichkeit.


Aber wie willst du eine echte entspannte Stimmung auf deine Selbstportraits zaubern, wenn du gerade mit den Kameraeinstellungen beschäftigt bist?

Wie möchtest du authentisch und wirklich emotional wirken, wenn du dich innerhalb von Sekunden vor der Kamera platzieren musst? Der Selbstauslöser rattert nämlich herunter.


Wenn man sich selbst fotografiert ist es kaum zu schaffen in den Mood zu kommen, was zum jeweiligen Thema passt. Das kriegt man sogar dann nur schwer hin, wenn man professionell fotografiert.




Das Profi-Shooting kostet nicht nur deswegen so viel, weil ein hochpreisiges Equipment vorhanden ist. Es kommt auch nicht nur darauf an, dass eine bestimmte Einstellung gut ist, oder Komposition, Bildaufbau und Licht sitzen. 


Es geht viel darum mit dem richtigen Gefühl dabei zu sein: dass eine schöne Ruhe einkehrt. Dass der Fotograf eine Stimmung erzeugt, in der das Gegenüber sich treibenlassen kann anstatt im Selbstdarstellungsmodus zu posen. 



Dieser Punkt wird unterschätzt: 


Es ist nicht leicht einen Fotografen zu finden, der super ist und auch noch mit ganzem Herzen dabei. 


Außerdem ist ein Lachen nicht gleich ein Lachen: Das kann vieles ausdrücken und kann auch Unsicherheit sein, selbst, wenn viele Zähne zu sehen sind. Am besten verkaufen allerdings echte Bilder: sie fördern das Vertrauen mit ihrer Menschlichkeit und Authentizität.

HAST DU BAMMEL VOR DEINEM 

BUSINESS-SHOOTING?

WILLST DU, DASS ES ENTSPANNT WIRD?


Dann hol dir meine handfesten Tipps und du stehst 

top vorbereitet und lässig vor der Kamera!



4. Nur hochwertige Bilder zeigen deine Kompetenz



Ich lese immer wieder, dass Businessportraits Kompetenz zeigen sollen. Hm. Nur, weil jemand ernst in die Kamera schaut, ein Kostüm trägt und adrett aussieht, strahlt es für mich keine Kompetenz aus. Es zeigt lediglich, dass das Model sich für das Shooting in Schale geschmissen hat und versucht perfekt zu wirken.



Aber es gibt doch einen sehr sicheren Weg, wie du deine Kompetenz tatsächlich in deinen Werbe-Fotos zeigen kannst:


Wenn deine Bilder professionell gemacht sind. 


Überleg mal, wie dilettantisch es rüberkommen würde, wenn deine Positionierung nicht vorhanden, deine Salespage schlampig geschrieben oder deine Website undurchsichtig programmiert wären. 


Auch die Qualität deiner Fotos ist ein wichtiger Anhaltspunk, der deinem Besucher zeigt: hier hat sich jemand über die Aussage, Stimmung, Stil, etc... Gedanken gemacht. Amateurhafte Bilder haben auf einer Profi Business-Homepage nichts verloren.




Ein sehr erfolgreicher Hamburger Werbefotograf hat mir mal gesagt: „Zsu, die Leute beurteilen dich immer nach deinem schlechtesten Bild.“ Man hätte auch „schlechteste Leistung, die man zeigt“ sagen können.


Dem kann ich nur zustimmen. Wenn du als Schlafcoach oder Yoga-Lehrer zwar eine schnieke Website aber einen unlogischen Aufbau hast, oder tolle Bilder aber larifari Content, werden sich deine potenziellen Kunden fragen: 


"Liefert diese Person in ihrer Arbeit als Schlafcoach/Yoga-Lehrer auch so eine schlechte Qualität ab, wie der Aufbau der Seite/seine unverständlichen Inhalte?"


Wenn diese Frage im Kopf eines Besuchers auftaucht, ist er womöglich schnell wieder weg. 


Der Teufel steckt im Detail.

5. Woraus besteht eine gute Foto-Serie für deinen Online-Business?



Im 21. Jahrhundert angekommen werden auch die Businessfotos immer authentischer. Ein Glück, denn die geleckten (Studio)Bilder von diesen Mensch-Maschinen haben nicht nur nichts mit dem eigenen Business zu tun – sie sind oft unpersönlich, unnahbar und ehrlich gesagt auch stinklangweilig.



Was moderne Websites brauchen, sind echte Menschen und lebendige Aufnahmen.



Wenn ich ein Firmenportrait-Shooting mache, (oder auch Businessreportage genannt) fotografiere ich nicht nur Menschen. Die Homepage braucht eine ganze Reihe von unterschiedlichen Bildern, die man strategisch an ganz speziellen Stellen einsetzt.



So kann eine solche authentische Serie aus folgenden Bildern bestehen:


  • Portraits
  • Mitarbeiterportraits
  • Bilder mit Kunden
  • Aufnahmen hinter den Kulissen (typische Arbeitssituationen)
  • Produktfotos
  • Moodfotos/Detailaufnahmen
  • Bilder vom Interieur und Außenansicht



Sicher braucht nicht jeder all diese Aufnahmen. Doch wenn du nur 4 unterschiedliche davon machen möchtest, musst du dich mit diesen Arten der Fotografie auskennen:


Ein Portrait braucht oft ein anderes Equipment als Interieur-Aufnahmen. Bei Details musst du mit dem Licht anders umgehen als bei Gruppenfotos. 




Wenn du wissen willst, welche Bilder du für deine Website wirklich brauchst, hol dir meine kostenlose Hilfe und erstell dein eigenes Bild-Konzept:

WELCHE BILDER BRAUCHST DU WIRKLICH? 

WIE LÄUFT DAS SHOOTING AB? 

WIE VIELE LOCATIONS HABT IHR?



Mit meiner Checkliste hast du einen ganz konkreten Plan und 

maximale Sicherheit darüber, was passiert und wie.



Aufnahmen hinter den Kulissen
Mitarbeiterportraits

6. Gute Fotokurse für Anfänger



Angenommen, du willst es wissen und das Fotografieren lernen. Ich kann dir nur sagen: 


„Go for it!“ 


Fotografie ist wie Zauber, Magie. Es wird mir warm um's Herz, wenn ich nur dran denke.


Damit du nicht ewig herum suchen musst oder Geld aus dem Fenster schmeisst, habe ich dir hier 3 richtig gute Adressen aufgeschrieben, wo du viel lernen kannst. Das sind Herzensempfehlungen von mir.



Sie sind


  • leicht verständlich,
  • voll von praktischen Übungen und Beispielen und
  • mit viel Wissen und Erfahrung liebevoll zusammengestellt.



Schau mal:


Auf der Seite von Take Control Fotocoachings zeigt dir meine liebe Kollegin, Corinna Radakovits, wie mutiges und selbstbestimmtes Fotografieren geht.


Jenny und Basti von 22Places betreiben nicht nur einen mega erfolgreichen Reiseblog, sondern bieten auch Fotokurse und Foto-Challenges für Leute mit viel Foto-Liebe.


Ein weiterer Highlight aus Wien ist der super Fotograf Christian Anderl, der viele unterschiedliche Fotokurse anbietet von Anfänger bis zum Fortgeschrittenen, online und offline, einzeln oder in der Gruppe.

7. Fazit



Auch, wenn die meisten super Bilder aussehen, als wäre nichts leichter als so ein Foto zu machen, steckt irre viel Arbeit dahinter. Und klar schießen auch Profifotografen mal ein grandioses Bild aus der Hüfte. Aber auch das ist niemals das Produkt eines Augenblickes, sondern das Resultat von viel Wissen, Erfahrung, Gespür und Können. 



Gute Bilder – ich meine damit nicht MAL EIN TOLLES BILD, sondern regelmäßig und geplant gute Bilder zu machen – kann man nicht von jetzt auf gleich aus den Ärmeln schütteln.



Du kannst natürlich im Web in allen möglichen Tutorials nachlesen, welche Einstellung in einer konkreten Situation die perfekte ist, aus welcher Seite das Licht kommen soll oder wie du den goldenen Schnitt berechnest – die handwerkliche Erfahrung musst du lange, lange trainieren. Dein Sehen muss geschult, dein Gefühl sensibilisiert werden.



Solltest du also deine Website-Fotos JETZT und nicht erst in einigen Jahren brauchen, rate ich dir zu einem guten Profifotografen, der all das bereits intus hat. Und vielleicht denkst du jetzt ein bisschen anders darüber, ob gute Fotos wirklich so teuer sind, oder ob sie jeden Cent Wert sind.

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