Bildkonzept: 5 Gründe, warum du es selber lernen sollst - Mein Business Portrait

Bildkonzept: 5 Gründe, warum du es selber lernen sollst

2021.05.19.19.05.202119.05.2021
Bildkonzeption eines Winzers

Inhaltsverzeichnis

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Fast jeder dritte Kunde kommt zu mir, weil sein Business-Shooting in die Hose ging. Aber nicht, weil die Bilder technisch schlecht sind oder die Motive nicht gefallen, nein. Sondern weil diese Fotos überhaupt nicht zur Website und zu seinem Business passen.


Aber warum haut es mit den Business-Shootings oft nicht hin? Liegt es am Fotografen, dass die Bilder am Ende irgendwie nichts über deine Werte aussagen? Dass null rüberkommt, wen du ansprechen möchtest?


Es ist ganz einfach: Der Weg von einem simplen Foto bis zum Image-Bild ist lang. Er heißt: BILDKONZEPTION.

Zitate meiner Kunden – Kommt dir das bekannt vor?



„Mit Mühe konnte ich eine Aufnahme für den Header nehmen, aber auch das passt nicht zu 100%, da es keinen Platz für den Text gibt.“


„Ich kann ein einziges Bild aus meinem Business-Shooting verwenden und hab für 20 gezahlt…“


„Schon lachhaft – da, wo ich hochformatige Bilder gebraucht hätte, passen querformatige vom Inhalt und umgekehrt.“


„Egal, welche Textfarbe ich genommen habe, mein Freebie-Teaser auf dem Startbild ist kaum zu sehen, weil der Hintergrund so unruhig ist.“


„Ich wusste vorher nicht, dass mein über-mich-Porträt ein längliches Bild wird. Jetzt haben wir das Problem, dass wir das Bild schneiden müssen. Aber so fehlt entweder vom Kopf ein Stück oder mein Oberkörper sieht wie amputiert aus.“



Ich könnte noch ewig aufzählen und diesen Blogbeitrag mit dem Satz beenden:

Hätte man ein solides Bildkonzept erstellt, wären diese Probleme gar nicht erst aufgetaucht.



Kunde: „Aber das Bildkonzept zu erstellen ist doch die Aufgabe des Businessfotografen!“


Ich: „Nein. Das ist die Aufgabe einer Werbeagentur.“


Kunde: „Aber mein Fotograf hat mir ein Konzept angeboten. Er hatte super tolle Bildideen, die wir fotografiert haben. Und TROTZDEM kann ich die Bilder nicht für meine Website verwenden!“


Ich: „Es gibt zwar Fotografen, die ein Bildkonzept anbieten, aber leider haben die Inhalte oft nichts mit einem wirklich ausgearbeiteten Plan zu tun. Diese beinhalten nämlich nicht nur Bildideen, – so gut sie auch klingen mögen – sondern viele kleine Details, die ein simples Foto in ein passendes Image-Foto für eine Business-Website verwandeln.“ Ich kann nicht oft genug betonen, dass Bildideen KEINE Konzepte sind!“


Kunde: „Na, toll. Ich hab aber kein Budget für eine Werbeagentur!“


Ich: „Das glaube ich dir. Deswegen empfehle ich dir die Bildkonzeption selber zu machen.“

1. Niemand kennt dein Business so gut, wie du



Hast du ein Business, das schon länger läuft? Hast du vielleicht schon eine virtuelle Assistentin, die du einarbeiten musstest? 


Wenn ja, weißt du in etwa, wie viel Zeit und Arbeit es bedeutet einem bislang unbeteiligten Dritten nahe zu bringen, worum es bei dir geht. Dabei finde ich den Technik-Kram noch viel leichter als z.B. verständlich zu machen, welche Werte man wie vermitteln möchte, wer der Wunschkunde ist und wie man sich in ihn hinein fühlt. Und da du der Kopf deines Business’ bist, der von Anfang an dabei ist, jeden Wechsel erlebt und zig Situationen gemeistert hat, zig Newsletter versendet, X Umfragen gemacht, die Angebote angepasst und FB-Ads geschaltet hat, weißt du am besten,



  • Wer dein Wunschkunde ist und wie er tickt,
  • Welche Werte du vermitteln möchtest,
  • Was dein Alleinstellungsmerkmal ist,
  • Wie es bei dir auf’m Arbeitsplatz aussieht und zugeht, usw...



Du bist die Seele deines Business’. Wer sonst könnte es besser wissen, welche Bilder deine Website braucht, wenn nicht du? Wenn du deine Erfahrung, dein Wissen, deine Empathie in dein Bildkonzept packst, kommen unschlagbare Fotos raus. 

Du bist die Seele deines Business'

2. Vertrauen ist gut, Wissen ist besser



Wahrscheinlich verstehst du immer noch nicht, warum du als Selbstständige die Bildkonzeption selber machen sollst? Warum kannst du nicht einfach einen Fotografen beauftragen und nur noch die fertigen, tollen Bilder auf deine Website packen?


Das wäre ja super.

Aber die Sache hat einen Haken und der ist nicht zu unterschätzen:


Als mein Auto vor einigen Monaten komische Geräusche von sich gab, bin ich zur Werkstatt. Ich stand da und hörte dem Mechaniker zu. Er sagte was über den Motor, benutzte irgendwelche Fachbegriffe, die für mich wie Hieroglyphen waren.


Als ich da so stand, überkam mich ein komisches Gefühl: Dieses Ausgeliefert-Sein fand ich ziemlich scheiße: Der Typ könnte mir sonst was verkaufen, ich müsste ihm das glauben.


Klar, könnte ich zum nächsten und übernächsten Mechaniker gehen. Aber ich habe keine Zeit und möchte, dass meine Karre wieder läuft.


Also, wenn ich davon nichts verstehe, muss ich ihm wohl glauben und hoffen, dass er mich weder über'n Tisch zieht, noch, dass das Auto beim Abholen kaputter ist als beim Hinbringen. Got it?




Viele meiner Kunden erzählen mir, dass sie genau dieses Gefühl hatten als sie einen Fotografen für Business-Fotos gebucht haben:


Hilflos, planlos, ausgeliefert und mit Angst, aber gleichzeitig mit der Hoffnung, dass es am Ende gut wird. Das muss nicht sein. Wenn du dich ein mal richtig mit dem Thema – deinem Business – beschäftigst, hast du einen Schatz in der Hand – lies weiter!

3. Einmal gelernt, oft angewendet



Ja, ja. Die Bildkonzeption zu lernen kann eine doofe Aufgabe sein. Sie ist arbeitsreich. Es braucht Aufmerksamkeit, Mitgefühl, Fleiß für die akribische Analyse und ein wenig Zeit, bis die Bestandteile, wie Geschmäcke zusammenreifen und ein sinnvolles Ganzes ergeben.


Aber wenn du die Vorgehensweise, die psychologischen Hintergründe, die Struktur und die Reihenfolge intus hast, kann dir das niemand mehr wegnehmen. Noch besser: 



Du kannst das Gelernte bei der Bildkonzeption immer wieder anwenden:


  • Für deine neueste Website-Version (Dir ist schon klar, dass deine jetzige nicht die letzte sein wird?)
  • Für deinen Instagram-Feed
  • Für deine Blogartikel
  • Für Freebies
  • Für deine FB-Ads
  • Für deinen Flyer
  • Für Kataloge, Broschüren, etc…

4. Du kannst dir die teure Werbeagentur sparen



Wie gesagt ist es ein Irrtum, dass es die Aufgabe des Fotografen ist Bildkonzepte zu schreiben. 


Es gibt welche, die das anbieten, doch es stellt sich häufig heraus, dass auch diese nicht die all-umfassende Analyse beinhalten, wie ich mir ein professionelles Bildkonzept für ein Business vorstelle. 


Natürlich gibt es unterschiedliche Herangehensweisen und Ansprüche, aber ein Bildkonzept dient letztlich dazu, dein Business visuell so darzustellen, dass es mit einer einzigartigen (und zu dir passenden) Bildsprache aus der Masse hervorsticht, im Gedächtnis bleibt und aus Besuchern Kunden macht.


Der Weg von einem üblichen Foto zum Image-Bild ist lang. 

Der Weg vom üblichen Foto bis zum Image-Foto ist lang

5. Du analysierst dein ganzes Business



Und jetzt kommt’s – mein Liebling unter den Vorteilen, wenn du dein eigenes Bildkonzept erstellst: 


Es bleibt nicht bei einem einfachen Bildkonzept. Wenn du das richtig machst, analysierst du damit dein ganzes Business von Kopf bis Fuß.


Du lernst nicht nur, in welchem Stil du die Website-Bilder dem Fotografen in Auftrag gibst, welche Farbigkeit oder welche Motive sie haben sollen. Du weißt auch, warum. Denn es hängt alles mit allem zusammen.



  • Als Erstes checkst du deinen Wunschkunden. Denn mit ihm steht und fällt dein Bildkonzept.
  • Dann kommt deine Nische dran, die deinen Alleinstellungsmerkmal genauso beinhaltet, wie das, welche Angebote du wie zeigen willst.
  • Du lernst eine Menge über deine Marke – welche Werte sollen deine Bilder ausdrücken oder welche Stärken du hast und noch vieles mehr.



Wie du siehst, sind die Vorteile fantastisch. Gib dir einen Ruck und leg los, es lohnt sich!


Und wenn du nach all meinen Bemühungen doch keinen Bock hast dich allein durch's Bildkonzept zu wursteln, du aber wirksame Bilder für die Website willst:


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